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Lese-Tipp!

 

Die großen Streiks

Episoden aus dem Klassenkampf

Holger Marcks und Matthias Seiffert (Hg.)

Die großen Streiks umfasst eine Reihe von bedeutenden und kämpferischen Streiks des 20. Jahrhunderts, die weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Vom einfachen Lohnkampf bis zum Generalstreik, vom Erfolg auf ganzer Linie bis zum totalen Fiasko.

Alle AutorInnen sind entweder aktive GewerkschafterInnen (SyndikalistInnen), Angehörige der libertären Bewegung oder stehen dieser nahe. Die in den jeweiligen Beiträgen gelieferte Perspektive baut somit unmittelbar auf deren praktischen und theoretischen (Erfahrungs-)Horizont auf. Weiterlesen...

 

Weblog von aswi

Wir bekommen nur wofür wir auch kämpfen!

Warum eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft in Bildung und Wissenschaft?

Wir fassen die "Bildung" und „Wissenschaft“, also alle staatlichen und kommerziellen Einrichtungen zur Generierung – Produktion und Reproduktion - von Wissen, im Sinne der Wobblies (IWW) als "Industrie" auf. Also als einen bestimmten weit gefassten Zweig der Wirtschaft, wie es die Metallindustrie, das Transportwesen oder das Sozial- und Gesundheitswesen auch sind.

Wir sind ArbeiterInnen in dieser Industrie, die sich basis-gewerkschaftlich organisieren wollen, weil wir uns nicht durch andere vertreten lassen wollen, sondern wir für uns selbst sprechen und kämpfen wollen. ArbeiterInnen? Die Selbstbeschreibung der Education Workers International, einer international organisierten IWW-Gewerkschaft, lässt sich auch für uns anwenden: "Wir unterrichten. Wir reparieren Ausrüstung. Wir kochen. Wir bestellen und legen Bücher beiseite. Wir reinigen. Wir erforschen. Wir unterstützen beim Lernen. Wir lernen. Wir ordnen ein und schreiben. Wir halten Computer am laufen. Wir tun, was notwendig ist, um Bildung, Aus- oder Weiterbildung, zu ermöglichen."

Solidaritätserklärung der CNT-FTE mit den Uni-Protesten

Dijon, am 4. November 2009

Deutschland, Griechenland, Italien, Frankreich und jetzt Österreich

Seit zwei Wochen kämpfen die österreichischen Studenten und die Arbeiter der Universitäten gegen ihr immer prekäreres Universitätssystem. Sie fordern nicht nur wirtschaftliche Maßnahmen, vor allem eine Erhöhung des Bildungsbudgets, sondern auch bessere Zugangsbedingungen (zum Beispiel die Durchführung des Gesetzes für die Zugänglichkeit der Gebäude der Uni für Behinderten); kurz gesagt: eine Uni, die freier ist, und nicht dem EU-Markt unterworfen, dem der Bologna-Prozess entstammt.
Mit Demonstrationen, Besetzungen, unabhängige Vorlesungen, Workshops und Arbeitsgruppe haben die Protestierenden versucht, einen Minister dazu bringen zu reagieren, der bis jetzt nur eine betäubende Stille von sich gab.
Die FTE (Föderation der ArbeiterInnen im Bildungsbereich) ist mit diesem Kampf vollkommen solidarisch und unterstützt alle, die gegen die Privatisierung der Uni engagiert sind. Sie verbindet sich mit den Protestierenden, welche die Durchführung der von den Vollversammlungen/Plena vorgeschlagene Programme fördern, damit die österreichische Universität endlich ein freier und für jedeN offener Bildungsraum ist.

Update 2.11.09: Die Bewegung auf den Unis weitet sich aus!

Ausgehend von der Akademie der bildenden Künste weiten sich die Proteste und Besetzungen auf immer mehr Universitäten und Institute aus.

Informationen zur Besetzung der Akademie der bildenden Künste
http://www.malen-nach-zahlen.at

Informationen zur Besetzung  des Audimax und anderen Aktionen auf den Unis in Österreich
http://unsereuni.at/

Die Ereignisse überschlagen sich förmlich, sodass ein Flugblatt schnell unaktuell wird. Im Anhang ist der aktuelle Text des AS:WI mit Anregungen zu den Protesten, die teilweise zwischenzeitlich schon in der Praxis umgesetzt wurden, und hoffentlich noch auf weiteren Unis und Instituten aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

Solidarität mit dem Kindergartenaufstand!

Am 17.10.2009 demonstrierten in Wien ca. 3000 TeilnehmerInnen für bessere Arbeits- und Rahmenbedingungen im Kindergarten.

Primäre Forderungen der im Kindergarten Beschäftigten sind:

- die Reduzierung der Gruppengröße mit einem Betreuungsschlüssel von einer Pädagogin/einem Pädagogen auf 8 Kinder

- Mehr und ausreichende Vorbereitungszeiten für PädgagogInnen in Kindergärten/Krippen und Horte um den gestiegenen Arbeitsanforderungen wie individuelle Förderungen, Planen von spezifischen Förderangeboten,  Sprachförderung, transparente Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit und Vorbereitung von Entwicklungsgesprächen etc. entsprechend pädagogisch vor- und nachbereiten zu können.

- ein angemessener Lohn

mehr auf

http://kindergartenaufstand.at/

 

Das ArbeiterInnen Syndikat Wissens Industrie (AS:WI/FAS) freut sich über die Selbstorganisierung der KollegInnen in den Kindergärten und hofft, dass diese weiter wächst und ihre Ziele erreicht!

Alles in Frage stellen?

Was da gerade über uns hereinbricht, gilt als schwerste Krise seit der Weltwirtschaftskrise in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Damals war der Finanzkrach 1929 erst das Vorbeben der großen Krise, in der die Arbeitslosigkeit extrem stieg und es zu großem Elend kam. Also kommen die dicken Brocken in den nächsten zwei oder drei Jahren erst noch auf uns zu. Haben die, die uns regieren und beherrschen, eigentlich noch einen Plan?
 

Kämpfe im Bildungsbereich in ganz Europa I

Hier die Übersetzung eines Flugblatts der CNT-F zum Streik der Forschungs- und BildungsarbeiterInnen in Frankreich

 

NIEMALS VERGESSEN!

  "In den Jahren 1939 - 1942 wurden vom ehemaligen Aspangbahnhof zehntausende
österreichsiche Juden in Vernichtungslager transportiert und kehrten nicht mehr
zurück"
(Inschrift des Gedenksteins)

NIEMALS VERGESSEN!
Nie wieder Faschismus! Gegen die rechten Blender und Verführer!


Mahnwache und Kundgebung
Sonntag, 9. November 2008, 11 Uhr
Gedenkstein vor dem ehemaligen Aspangbahnhof
Platz der Opfer der Deportationen (bei Ecke A.-Blamauerg./Aspangstr.), 1030 Wien

(Flugblatt im Anhang zum Download)

 

Workshop - Reihe "anarchosyndikalistische Betriebsarbeit"

Am 27.04.08 fand im Amerlinghaus ein AS:WI und LISA organisierter Workshop unter dem Titel "Betriebsgruppe - Vollversammlung - anarchosyndikalistische Betriebsarbeit" statt.

Aus der Ankündigung: "Hier wollen wir über Möglichkeiten, Perspektiven und Erfahrungen anarchosyndikalistischer Betriebsarbeit diskutieren und unter anderem Strategien für den Aufbau von Betriebsgruppen und die Abhaltung von Vollversammlungen innerhalb von Belegschaften gemeinsam erarbeiteten. Die Diskussion soll hierbei nicht branchenspezifisch bleiben, sondern sich von konkreten praktischen Erfahrungen hin zu allgemein formulierten Leitfäden für Selbstorganisation und direkte bzw. egalitäre Kampfformen im Betrieb/ Universität/ Ausbildungsstätte... entwickeln, um diese wiederum in der Praxis anwenden zu können.
Wenn gleich einige Eckpunkte von Seiten der VeranstalterInnen eingeplant werden, ist hier die aktive Teilnahme all jener, die sich für den Anarchosyndikalismus interessieren, gefragt. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, jedoch ein Mindestmaß an Sympathie für die anarchosyndikalistischen Ideen.

Themen (Änderungen noch möglich):
- eigene Erfahrungen mit Betriebsgruppe/ Vollversammlung/anarchosyndikalistischer Betriebsarbeit

ArbeiterInnen Syndikat Wissens-Industrie (AS:WI)

E-Mail: aswi (---ÄT---) lnxnt (---DOT---) org  Post: AS:WI, Stiftgasse 8, 1070 Wien  Wir unterrichten. Wir reparieren Ausrüstung. Wir kochen. Wir bestellen und legen Bücher beiseite. Wir reinigen. Wir forschen. Wir unterstützen beim Lernen. Wir lernen. Wir ordnen ein und schreiben. Wir halten Computer am laufen. Wir tun, was notwendig ist, um Bildung, Aus- oder Weiterbildung, um Wissenschaft zu ermöglichen. Alle sind wir in der gleichen Gewerkschaftsinitiative, industriell organisiert anstatt nach Beruf oder Bildungslevel. Geleitet durch das Motto “an injury to one is an injury to all” - Ein Angriff gegen eine/n ist ein Angriff gegen alle! Wir sind noch nicht viele, doch lautet unser Prinzip Solidarität.