Veranstaltung: Gewerkschaft von unten!
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Die Anarchosyndikalistische Gewerkschaft ist keine Gewerkschaft im herkömmlichen Sinn. Sie baut auf die aktive Teilnahme ihrer Mitglieder. Sie ist basisdemokratisch und föderalistisch statt hierarchisch und zentralistisch aufgebaut.
In Deutschland wird die Freie ArbeiterInnen Union (FAU) seit 1977 wieder aufgebaut, in Österreich hat sich vor kurzem die Föderation der ArbeiterInnensyndikate (kurz FAS) gegründet. Ein Zusammenschluss unabhängiger, radikaler, kämpferischer ArbeiterInnenorganisationen, in denen die ArbeiterInnen ihre Interessen selbst verteidigen und nicht auf die Kooperation mit KapitalistInnen und Staat bauen.
Rudolf Mühland gibt u.a. einen kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des Anarchosyndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21 Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) in der er selbst aktiv ist und ihre aktuelle Situation.
Fragen wie:
• Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
• Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
• Wer kann mitmachen? oder auch
• Wie steht die FAU zur Betriebsratsfrage?
• Wie steht die FAU zu Tarifverträgen?
und viele andere Fragen mehr werden angesprochen.
Nach dem Vortrag mit Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und weiterführende Probleme zu erörtern.


